„Alle Kinder müssen alle staatlichen Schulen besuchen können!“

Update 27.3.2014:
Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen und der Säkularen Grünen NRW zur Podiumsveranstaltung vom 18.3.2014 in Köln:
Alle Kinder müssen alle staatlichen Schulen besuchen können!

Dies war auch der Titel der Podiumsdiskussion in Köln, an der unter anderem auch ein Vertreter der Initiative „Kurze Beine -kurze Wege“ teilnahm.

Termin: 18.03.2014 um 19:00 Uhr im DGB-Haus
Hans Böckler-Platz 1, 50672 Köln.

Was auf den ersten Blick als Selbstverständlichkeit erscheint, ist in NRW noch nicht Realität. Trotz der großen Erfolge bei der Inklusion ist es an knapp 1000 Grundschulen immer noch möglich, dass Schulkinder aufgrund ihres Bekenntnisses abgelehnt werden. Bei diesen Grundschulen handelt es sich um „Bekenntnisschulen“, die in 100% staatlicher Trägerschaft sind. Was wird sich ändern? Was muss sich ändern?

TeilnehmerInnen:
Dr. Lale Akgün, Diplom-Psychologin, SPD
Max Ehlers, Sprecher der Initiative „Kurze Beine – kurze Wege“
Alexander Fladerer, Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der Köln SPD
Renate Hendricks, MdL, Schulpolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion
Wolfgang Raabe, GEW, Fachgruppe Grundschule Köln
Gisela Weih, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Säkulare Grüne in NRW

Moderation: Eren Önsöz, Journalistin und Filmemacherin

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Köln in Kooperation mit den Säkularen Grünen NRW.

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2 Kommentare zu „Alle Kinder müssen alle staatlichen Schulen besuchen können!“

  1. Fred Frenzel sagt:

    Kurze Erinnerung:GG Art.3 (3) schützt vor Diskriminierungen;der Gottesbezug in
    der Präambel widerspricht diesem Geist. Erst recht religiöser Missionseifer an wehr-
    losen Kindern in Schulen & Kindergärten. Dieser Gotteswahn muß aufhören-nicht erst
    in 20 Jahren,wenn 60%KONFESSIONSLOSE(AUSTRITTE!) die Minderheit von 40% „Konfessionsvollen“ AUSSERSCHULISCH schützen.

  2. Max Ehlers sagt:

    Lieber Fred Frenzel, ich gebe Ihnen insofern Recht, als ich denke, dass Mission nicht mit Zwang einhergehen darf. Das Hantieren mit Kampfbegriffen wie „Gotteswahn“ und martialische Warnungen dienen aber sicherlich nicht einer sachlichen Diskussion.

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