Remscheid: „Der Elternwille zählt.“

Für die Kommunen als Schulträger ist es vielfach nicht einfach, mit dem Run auf Bekenntnisgrundschulen umzugehen und gleichzeitig ein Angebot für alle Schüler aufrechtzuerhalten. Und was, wenn viele auf die Katholische Grundschule wollen, die gar nicht katholisch sind- obwohl die Schule ohnehin schon aus allen Nähten platzt? Beispiel Remscheid, 2007:

Unter Druck steht die Katholische Grundschule (KGS) Julius-Spriestersbach, die Eltern auch aufgrund des geringeren Migrantenanteils attraktiver erscheint. Diese KGS, die sich mit der Daniel-Schürmann-Grundschule das Gebäude teilt, ist ein Paradebeispiel für den Ansturm auf Bekenntnisschulen. Auch die anderen KGS laufen voll, gefährden aber nicht den Zulauf zu anderen Schulen. Dennoch entschied der Schulausschuss gestern mit Stimmen der CDU und FDP, zwei Eingangsklassen zuzulassen – entgegen der Empfehlungen der Verwaltung.

RP Online, 24.1.2007, Remscheid. „Der Elternwille zählt“

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